"Wer streut, rutscht nicht aus!"

Bei Papierwerten verleihen Sie als Anleger Ihr Geld und bekommen im

Gegenzug dafür Zinsen und das Versprechen auf Rückzahlung Ihres Geldes. Dass solche Geldanlagen unter Umständen schnell wertlos werden können beweisen auch die Währungsreformen der Vergangenheit.

 

Aktuelle Forderungsanlagen sind zu einem "Rücklagen fressenden Sparschwein" geworden“, Enteignung garantiert.

 

„Wer zurück schaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt“! - So oder so ähnlich kann man das sorglose Anlageverhalten beschreiben, denn nur dies lässt den Schluss zu, dass die Bundesbürger ca. 5 Billionen € auf Giro,-Spar- und Festgeldkonten brach liegen haben und glauben gemacht wurden, Bankguthaben auch unter 100T€ seien sicher. Die Bankbilanzen der Geschäftsbanken selbst sind ja schon ein Horror, mit Ausnahmeregelungen, die nur die Schwäche der Bilanzen vertuschen, diese aber nie beseitigen können. 

 

Wenn wir Warnungen oder Risiken hören oder lesen, welche auf Basis unserer eigenen Erfahrung nicht in unser Weltbild passen, nehmen wir diese entweder einfach nicht ernsthaft genug zur Kenntnis oder blenden sie schlichtweg aus. Es verbleibt möglicherweise ein unangenehmes Gefühl, doch dieses ist nicht stark genug, Veränderungen herbeizuführen. Die Psychologie verwendet dafür den Begriff „kognitive Dissonanz“.

 

Es war und ist wohl vor allem die Strategie von Politik und Medien, die diese für mich unverständliche Funkstille über Risiken, die man den Bürgern unseres Landes aufbürdete, aufrecht zu erhalten. Dazu zählen bspw. die Entscheidungen über den ESM-Vertrag, weitere meist hinter unverständlichen Abkürzungen versteckte Schuld- und Mithaftungsübernahmen für die EU-Länder untereinander u. v. m.

 

Das gesamte globale Finanzsystem hat keinen Anker mehr, da sich Politik und Notenbanken in einer Lösungsfalle, die Anleger in einer Enteignungsfalle befinden. Papiergeld hat nur noch eine Zahlungsfunktion, keine Wertaufbewahrungsfunktion mehr (keine Zinsen). Es ist zu seinem inneren Wert zurückgekehrt.

 

Die Notenbanken dieser Welt überschwemmen mit Geld in unermesslichem Umfang das System. Schulden werden mit neuen Schulden bekämpft. Das klare Ziel ist Inflation und nicht Deflation (wie es einige Medien berichten). Denn nur Inflation führt zu steigenden Preisen und somit steigenden Steuern. Ein Rückgang der Preise würde  zu weniger Steuereinnahmen und somit wegen der hohen Staatsverschuldungen zu sofortigen Staatsinsolvenzen führen, weil nunmehr auch die Zinsen steigen würden. Dabei führte bereits in den Jahren 1945-1948 genau dieser Geldüberhang zu einer Währungszerrüttung.

 

Die Notenbanken sind zum Sklaven ihrer Rettungs-Strategie geworden.

 

Noch existiert der Nullzins, der Negativ-Zins wird für alle kommen, „Schwundgeld“ wird erzeugt werden. Spätestens dann wird die Geldaufbewahrung auf Bankkonten Geld kosten und für viele wird der Gedanke aufkommen, dass nur „Bares“ wirklich Wahres ist.

 

Dazu muss man aber wissen, dass dieser Gedankengang von den Finanzeliten längst einkalkuliert wurde, denn in vielen Ländern gibt es bereits gesetzliche Grenzen für Bargeld-Zahlungen in Höhe von € 1.000,00- bis 2.000,00€. Darüber hinaus würde die Abschaffung des Bargeldes nicht nur den Spielraum der Notenbanken vergrößern, sondern auch die fast komplette finanzielle Transparenz eines jeden Bürgers ermöglichen. 

 

In 2015 und den Folgejahren werden die €-Sparer immer stärker zur Finanzierung der zu hohen Staatsschulden herangezogen. Entwertung der Staatsschulden bedeuten aber gleichzeitig Entwertung der Geldwert-Rücklagen.

 

Um aber als Anleger diesen politischen Absichten zu entgehen, muss man für mittel- langfristige Rücklagen zukünftig andere Anlageformen als in der Regel bisher wählen. Hinzu kommen die Veränderungen im geopolitischen Bereich (bspw. Ukraine/IS), welche uns noch wahrscheinlich Jahrzehnte begleiten werden und wofür es rechtzeitig anlagepolitischer Vorkehrungen bedarf.

 

Eine regelmäßige Anpassung der eigenen Anlagepolitik ist nicht nur für Profis eine Pflicht. Die finanzhistorische aktuelle Situation ist wohl inzwischen ohne jeden Vergangenheits-Vergleich, die Sie ernst nehmen sollten.

 

Ich freue mich, von Ihnen zu hören. Zögern Sie nicht, gerne stehe ich zu einem persönlichen Gedanken- und Lösungsaustausch zur Verfügung. 

 

Thomas Feld

 

 

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